Gute Zeiten – schlechte Zeiten.

Die Geschichte des Melkerhofes beginnt um 1040 mit der Errichtung einer Wehrburg, die noch heute in den ältesten Bauteilen mit ihrem deutlich gotischen Charakter vertreten ist. Die erste urkundliche Erwähnung wurde dem Melkerhof 1326 zuteil, es dauerte aber noch fast 250 Jahre, bis er 1570 im Zuge der ersten großen baulichen Veränderungen um die hübschen Arkaden bereichert wurde, die noch heute für den Charme des Quertraktes verantwortlich zeichnen.

Diesem Charme erlag auch Kaiser Carl VI., der sich oft und gerne im Melkerhof aufhielt und ihn 1735 durch eine Schutzmauer von der Außenwelt abzuschirmen suchte. Schon kurze Zeit später veräußerte seine Tochter Maria Theresia den Besitz zu sehr günstigen Konditionen an das Stift Melk, dessen Stiftshofmeister ab 1750 den Besitz zu neuer Blüte führten. Seit dieser Zeit wird der ehemalige landesfürstliche Berghof im Volksmund „Melkerhof“ genannt.

1984 erfuhr der Melkerhof, der in seiner fast tausendjährigen Geschichte Erdbeben, Heuschreckenplagen, Kriegen und der Pest trotzen musste, eine sorgfältige Renovierung, die dem Melkerhof sein sympathisch-historisches Ambiente bis heute erhalten hat.

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